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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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schenkt dem kloster Hersfeld unter bischof Lullo den zehnten von flur und wald von den fiskalgütern Milinga (nicht nachweisbar vgl. Förstemann Ortsnamen 1697, Dobenecker Reg. Thuring. 1,12 no 34, vielleicht Mihla bei Eisenach) am fluss Werra und Tennstedt im Altgau. Rado adv. Hitherii. Or. Marburg. Wenck 3b,8; facsim. Kopp Schriftt. 9, *KU. in Abbild. III. 2.

 

Verbesserungen und Zusätze:

echte und falsche zehenturkunden für Hersfeld, besprochen von E. Perels, Die kirchlichen Zehnten im karolingischen Reiche, Berl. Diss. 77 ff. — Uber die tiron. noten Jusselin in Bibl. de l'école des chartes 66 (1905), 380 Nb.

Nachträge (2)

Nachtrag von P. Dietzel, eingereicht am 06.02.2009.

Mit Milinga an der Werra ist sicher Milingen (das später, etwa 1213/16, mit drei weiteren Orten in Creuzburg aufging, siehe Chronik v. Chr. Fr. Paullini, mehr fällt mir auf die schnelle nicht ein) gemeint.

Überdies wäre es hilfreich, in den Regesten eine einheitliche Schreibung von Orten zu verwenden. Allein für das (heutige) Creuzburg findet man Treffer unter "Creuzburg" und unter "Kreuzburg", andere (ältere) Schreibweisen habe ich noch nicht probiert.

 

Nachtrag von Antje Coburger, eingereicht am 16.02.2012.

In der Stadtgeschichtsschreibung von Creuzburg geht man davon aus, dass es sich bei Milingen um eine der Siedlungen handelt, die später zur Gründung der Stadt Creuzburg beitrugen. In einer folgenden Urkunde von 973, 22.11. heißt es "Ostmilinge et Cruciburg et Uuestmilinge", was als Ostmilingen, Creuzburg und Westmilingen gelesen wird.

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 192, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0775-08-03_1_0_1_1_0_552_192
(Abgerufen am 20.11.2017).