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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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(pal. publ.) nimmt auf dem reichstag (publ. nostro senedum vgl. Waitz VG. 2. A. 3,563) in der pfalz Quierzy auf bitte des bischofs Lullo von Mainz das von diesem auf eigengut in der einöde am fluss Fulda gegründete und ihm tradirte kloster Hersfeld in seinen, seiner söhne und seines geschlechtes schutz, verbietet, dass weder der bischof von Mainz, ausser der unentgeldlichen vornahme der weihen und der benediktion der altäre, oder ein bischof Austers und Thüringens oder deren archidiakone und boten eine gewalt ausüben ausser der durch die kirchengesetze berechtigten, noch dass sie oder ein graf oder königsbote vom kloster oder abt leistungen fordern, gewährt freie abtwahl und bestimmt, dass bei allfallsigen zwistigkeiten abt und mönche an andre regularäbte und ihren bischof und, wenn hier keine einigung erzielt würde, an die königliche synode sich wenden sollen. Hitherius rec. Or. Marburg (A). Wenck 3b, 6 aus A, 3b, 3 aus vidimus s. XIII mit reg. V interpolirt, 2b, 5 aus trans. von 1495 mit reg. IV (derselbe text im ch. Hersfeld. f. 34 von hand s. XIV ex.) verderbt; facsim. Kopp Schriftt. 7, *KU. in Abbild. 1 no 2. Ueber inhalt und fassung Sickel Beitr. I, IV Wiener SB. 36,370; 47,585 vgl. Reg. 242 K 34, über die gründung Hersfelds Abel-Simson Karl d. Gr. 1, 202.

 

Verbesserungen und Zusätze:

über die tiron. noten Jusselin, Notes tironiennes dans les dipl., Bibl. de l'école des chartes 66 (1905), 369.

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 176, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0775-01-05_1_0_1_1_0_533_176
(Abgerufen am 10.12.2016).