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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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Rückt, dum agnovisset fugam arripuisse in Veronam Adalgisum, mit einer heeresabteilung vor die stadt; Karlmanns witwe liefert sich mit ihren söhnen freiwillig aus. V. Hadriani c. 34. Nach der unverbürgten nachricht in Pauli cont. Lomb. M. G. SS. Lang. 218 soll sie zugleich Verona übergeben und sollen die Veroneser sich unterworfen haben; wahrscheinlicher ist, dass sie ausgeliefert wurde; sie verschwindet damit mit ihren kindern aus der geschichte. Ob Adalgis vgl. Abel-Simmson Karl d. Gr. 1,151 n. 2 sich 'bis zuletzt' (774 iuni) in Verona gehalten habe, scheint sehr fraglich; nach Agnelli Lib. pont c. 160 M. G. SS. Lang. 381 soll er nach Epirus entkommen und nach einigem aufenthalt (per aliquantos dies) in Salerno, als Karl nach Rom kam, nach Konstantinopel geflohen sein; auch die freilich ebenfalls nicht zuverlässige Cont. Pauli M. G. SS. Lang. 201 lässt ihn tanti regis adventum metuens post aliquot dies heimlich aus Verona flüchten, in Pisa sich einschiffen und nach Konstantinopel entrinnen. Die Ann. r. Franc. (Lauriss.), die aber in höfischer zurückhaltung den zug gegen Verona überhaupt nicht erwähnen, u. a. lassen ihn erst 774 nach der griechischen hauptstadt fliehen.

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 158g, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0773-00-00_8_0_1_1_0_496_158g
(Abgerufen am 08.12.2016).