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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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(palatio) beurkundet, dass er in der pfalz zu Heristal auf klage des abts Gundeland von Lorsch, Heimerich beanspruche das kloster als investirtes erbe seines vaters Cancor (+ 771, Ann. Mosell. Lauresh.), obgleich dessen grossmutter Williswinda und dessen vater laut der vorgelegten urkunde (vgl. G. ep. Mett. und Chr. Lauresh. M. G. SS. 2,268; 21,341) dasselbe an ihren bruder (germano suo) erzbischof Ruodgang (Chrodegang von Metz) übertragen hätten, nach einbekenntnis des geklagten und auflassung des guts durch halmwurf mit seinen getreuen, den grafen Hagino Rothland Wiching Frodegar und fünf seiner vasallen, geurteilt habe, der abt habe seine sache erstritten. Ohne schlussprotokoll. Chr. Lauresh. s. XII. Freher SS. 1,59, ed. Struvius 1,97 = Helwich 20, ed. Joannis SS. Mogunt. 3,12 = Duchesne SS. 3,493 = Le Cointe 6,111 = Tolner 5 = Migne 97, 1048; Cod. Lauresh. ed. Mannh. 1,9 = Ideler Karl d. Gr. 2,265, ed. Tegerns. 1,9; *M. G. SS. 21,344. Nach Karls titel vor 774, nach dem inhalt vor die immunität no 146 einzureihen, Sickel Reg. 229, daher irrig in der einleitung des Chr. Lauresh. a. inc. 776 Karoli VIII. Paulus diac. erwähnt in G. ep. Mett. nichts von einer verwandtschaft zwischen Chrodegang mit Williswinda, obgleich er dessen familienverhältnisse berührt; im Chr. Lauresh. l. c. 341 heisst er deren consanguineus. Chrodegang erhielt 754 von papst Stephan das pallium, Ölsner Pippin 154.

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 144, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0772-00-00_1_0_1_1_0_465_144
(Abgerufen am 26.09.2016).