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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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Vermählung mit der tochter des Langobardenkönigs Desiderius (nur V. Adalhardi c. 7. M. G. SS. 2,525 ist sie Desiderata genannt vgl. Abel-Simson Karl d. Gr. 1,80 n. 5), vermittelt durch die königinmutter Berta (Bertrada), welche nach der zusammenkunft mit Karlmann in Selz vgl. no 126a durch Baiern nach Italien gereist war. Ann. r. Franc. (Lauriss.) ohne erwähnung dieser heirat. Diese wie den politischen zweck ihrer reise berichten Ann. Mosell. = Lauresh. = Chr. Moiss.: Fuit Berta regina in Langobardia ad placitum contra Desiderio rege et reddite sunt civitates plurime ad partem s. Petri et Berta adduxit filiam Desiderii in Franciam vgl. Ann. Maxim. Petav. Naz. Fuld.; die vermählung, welcher der papst sehr widerstrebte, Cod. Carol. ed. Jaffé no 47, M. G. Ep. 3 no 45, erwähnt auch V. Karoli c. 18. Von einem edlen mädchen Himiltrud war Karl schon ein ausserehelicher sohn Pippin geboren worden, Pauli diac. G. ep. Mett. M. G. SS. 2,265, V. Karoli c. 20, Ann. Lauresh. 792. - Nach Ann. Einh. geht Berta von k. Desiderius nach Rom und von dort erst nach Gallien zurück; damit hängt wol iene rückgabe der städte zusammen, während Karls kanzleivorstand Hitherius für die rückgabe des beneventanischen patrimoniums tätig war vgl. Cod. Carol. ed. Jaffé no 46, 48, 50, M. G. Ep. 3 no 44, 46, 48. In Baiern war unmittelbar vor Berta abt Sturmi von Fulda als abgeordneter gewesen und hatte zwischen Karl und Tassilo ein freundschaftliches verhältnis hergestellt, V. Sturmi c. 22 M. G. SS. 2,376.

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 139a, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0770-00-00_3_0_1_1_0_452_139a
(Abgerufen am 29.09.2016).