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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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beurkundet, dass er auf übersandten vortrag des abts Fulrad und der mönche von St. Denis, die könige Dagobert (Pardessus 2, 4, M. G. DD. Merov. 140), Chlodovich, Hilderich, Theuderich, Chlothar, Hiltbert (Pardessus 2,285, M. G. DD. Merov. 68) und sein oheim, der hausmaier Grimoald (deperd.), hätten den zoll des St. Dionysiusmarktes im Pariser gau von allen handelsleuten, Sachsen, Friesen und andren nationen laut der vorgelegten urkunden und gerichtssprüche geschenkt und bestätigt, und auf deren klage, damals, als Karl (Martell vgl. Breysig Jahrb. 102) von Soanachyld und dem grafen Gairefred von Paris vertrieben wurde, hätten diese von iedem freien handelsmann bittweise 4 denare erhoben, sowie später graf Gairehard von Paris und dessen beamte als hergebrachtes recht eine kopfsteuer von 4 bis 5 denaren eingetrieben und dadurch den markt zu grunde gerichtet - nach erklärung Gairehards, er übe nur ein überkommenes gewohnheitsrecht und sei bereit sich der entscheidung des königs zu fügen, mit 14 genannten getreuen und dem pfalzgrafen Wicbert laut der verlesenen urkunden geurteilt habe, dass keine gerichtsperson irgend einen marktzoll erheben dürfe, sondern das kloster denselben erstritten habe, und bestätigt diesem den zoll von neuem. Eius iussus rec. Or. Paris. Doublet 694 mit dies sexto = Le Cointe 5,406; Felibien St. Denys pr. 24 mit die X octo = Bouquet 5,699 = Migne 96,1524 = Bergh OB. 1,3; Tardif 46; *Lasteyrie Cart. de Paris 1,26; schriftprobe Musée des arch. nat. 29, facsim. der rekognition Kopp Schrifttafel 23; siegelabdr. Kopp Schriftt. 24 A vgl. Invent. des sceaux no 13. Ueber den inhalt Ölsner Pippin 67.

 

Verbesserungen und Zusätze:

über die tir. noten Tangl, Arch. f. Urkundenforsch. 1, 90, mit facs. derselben fig. 1.

 

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 73, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0753-07-08_1_0_1_1_0_236_73
(Abgerufen am 25.09.2016).