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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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Contra Saracenos. Ann. Mosell. Lauresh., Chr. univ. (Ann. Maxim.), Ann. Petav. s. Amandi, Prum. 726. Die Sarazenen (Ismahelitae, quos modo Sarracenos corrupto vocabulo nuncupant) waren über die Rhone vorgedrungen, hatten Avignon durch verrat (per fraudem quorumdam provincialium comitum, G. abb. Fontan. c. 10, Ann. Mett. 737, Fredegars fortsetzung nennt als verräter einen gewissen Maurontus cum sociis suis) eingenommen und verwüsteten das land; Karl, der zunächst seinen bruder herzog Childebrand mit einem heer vorausgesandt, rückt nach der einnahme Avignons über die Rhone vor Narbonne. Fredegarii cont. c. 20 (109), Chr. Moiss., Adonis chr. M. G. SS. 1,292; 2,319. - Childebrand, hier als germanus Caroli, später als avunculus Pippini bezeichnet, war also ein ausserehelicher sohn Pippins des Mittleren; seine mutter unbekannt, Breysig Jahrb. 7 n. 4; Karl verleiht ihm auch ein lehen bei Autun, Perard Bourgogne 1b,33 vgl. Roth Beneficialwesen 422.

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 39i, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0737-00-00_2_0_1_1_0_151_39i
(Abgerufen am 25.09.2016).