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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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Beseitigt den seiner obhut anvertrauten sohn k. Sigiberts Dagobert, welchen er durch bischof Dido von Poitiers zum mönche scheeren lässt, und setzt seinen eignen sohn - in der Geneal. r. Merov. M. G. SS. 2, 308: Childebertus id est adoptivus [Sigiberti vgl. Krusch in Forschungen 22,474 und N. Arch. 10,232] - auf den tron; von den Austrasiern k. Chlodwig II ausgeliefert wird Grimoald in Paris eingekerkert und getödtet, ut erat morte dignus, quod in domino suo exercuit. L. hist. Franc. c. 43 vgl. V. s. Remacli Bouquet 3,547; nach der V. Sigiberti c. 15 Bouquet 2,602 soll Sigebert Grimoalds sohn Childebert zum erben des austrasischen reichs, falls er kinderlos stürbe, bestellt, später aber nach der geburt seines sohnes diese verfügung wiederrufen haben. Die angabe der Geneal. r. Merov., welche Childebert 7 iahre regieren lässt (die gleiche angabe in Series r. Franc. M. G. SS. 13,724), nach Bonnell 112 irrig, während Krusch in Forschungen 22, 473 sie für glaubwürdiger hält nnd Grimoald demgemäss bis 663 regieren lässt. Die stelle des L. hist. Franc. c. 43 von der zweiten V. s. Romarici Mabillon Acta 2. ed 2, 401 n. b ausgeschrieben und mit neuer zutat (warnung Grimoalds durch Romarich) ausgestattet. - Grimoalds name noch genannt in den beiden lückenhaften formulae Baluz. mai. no 12, 13, Rozière Formules 1139, 1140 no 893, 894, als form. Senon. addit. 2, 3 M. G. Form. 222, 223, und in der fälschung für Oeren (St. Irminen in Trier) M. G. DD. Merov. 169 vgl. Pardessus 2, 168 n. 1, Görz Mittelrhein. Reg. no 73.

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 4a, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0656-00-00_1_0_1_1_0_41_4a
(Abgerufen am 25.09.2016).