Alle Nachrichten im Überblick

Canossa entmythologisiert: Ehrendoktorat für Johannes Fried

Vorsitzender der Deutschen Kommission für die Bearbeitung der Regesta Imperii bei der Akademie der Wissenschaften und der Literatur. Siehe den ausführlichen Artikel von Oliver Jungen in der Beilage "Geisteswissenschaften" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) vom 21.1.2009: "Geschichtsschreibung unter Eiweißzufuhr Die Ehrenpromotion als Beitrag zur Forschung: Johannes Fried erschüttert in Aachen den Mythos vom Kampf der...[mehr]

Neuerscheinung: "Die Faszination der Papstgeschichte. Neue Zugänge zum frühen und hohen Mittelalter."

Hrsg. v. Wilfried Hartmann u. Klaus Herbers. Das Papsttum mit seiner langen Geschichte hat Historiker verschiedener Konfessionen in seinen Bann gezogen. Der einleitende Aufsatz von Harald Zimmermann macht das deutlich. Seinem Ansatz sind auch die weiteren Beiträge des Bandes verpflichtet. Sie betreffen das frühe und hohe Mittelalter und zeigen die Faszination der Papstgeschichte aus verschiedenen Blickwinkeln.[mehr]

FWF finanziert neues Projekt der Regesten Kaiser Sigismunds (RI XI)

Der österreichische "Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung" (FWF) hat im Oktober 2008 ein Anschlussprojekt des seit 2004 laufenden Sigismund-Projekts genehmigt. Somit können die erfolgreichen, von Karel Hruza geleiteten Arbeiten an Regesten und Forschungen zu dem Herrscher aus dem Hause Luxemburg von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Alexandra Kaar, Márta Kondor und Petr Elbel in Wien unverzüglich fortgesetzt werden.

Neuerscheinung: Die Regesten Kaiser Ludwig des Bayern (1314-1347) nach Archiven und Bibliotheken geordnet.

Hrsg. v. Michael Menzel. H. 8: Die Urkunden aus den Archiven und Bibliotheken Österreichs, bearb. von Johannes Wetzel. Köln-Weimar-Wien (Böhlau) 2008, 357 Seiten, kart. 59,90 €, ISBN: 978-3-412-20281-1.[mehr]

Neue Reihe der Regesten Friedrichs III.: Supplemente

In den neuen „Supplementen“ zu den Kaiserregesten werden künftig Quellen publiziert, die in Anbetracht der gerade unter Friedrich III. fortschreitenden Dualisierung der Reichsgewalt zum Verständnis der Geschichte von König/Kaiser und Reich wichtig erscheinen. Der erste Band lotet die Möglichkeiten mindestens dreifach aus: Erstens werden landesherrliche Verlautbarungen eines Fürsten regestiert, dessen Herrscherbeziehungen in seiner...[mehr]

Soeben erschienen: Ziegler, Wolfram: König Konrad III. (1138-1152).

König Konrad III. (1138-1152), der erste Staufer auf dem Königsthron, galt der Geschichtsforschung lange Zeit als glückloser Herrscher, der neben seinen Nachfolgern verblasste. Heute urteilt man differenzierter. So betrachtet man den Grad der Einbindung der politischen Eliten in den Reichsdienst als einen wesentlichen Indikator für die Wirksamkeit hochmittelalterlicher Königsherrschaft. Dieser Band widmet sich diesem Beziehungsgefüge zwischen...[mehr]