Soeben erschienen: Ziegler, Wolfram: König Konrad III. (1138-1152).

08.09.2008

König Konrad III. (1138-1152), der erste Staufer auf dem Königsthron, galt der Geschichtsforschung lange Zeit als glückloser Herrscher, der neben seinen Nachfolgern verblasste. Heute urteilt man differenzierter. So betrachtet man den Grad der Einbindung der politischen Eliten in den Reichsdienst als einen wesentlichen Indikator für die Wirksamkeit hochmittelalterlicher Königsherrschaft. Dieser Band widmet sich diesem Beziehungsgefüge zwischen dem Herrscher und den übrigen politischen Akteuren an dessen Hof. Es werden Berater, Parteigänger aber auch Gegner des Königs porträtiert, sowie die geographischen Kernzonen der Königsherrschaft behandelt. Aus diesem Blickwinkel entsteht ein positiveres Bild Konrads III., das ihn als mehr als einen bloßen Wegbereiter Friedrich Barbarossas erscheinen lässt.

Volltitel:

Ziegler, Wolfram: König Konrad III. (1138-1152). Hof, Urkunden und Politik. (Forschungen zur Kaiser- und Papstgeschichte des Mittelalters. Beihefte zu J. F. Böhmer, Regesta Imperii, Bd. 26), Wien Köln-Weimar (Böhlau) 2008, 962 Seiten, 23.7 x 16.7cm, Gb. € 135,00, ISBN 3-205-77647-X; ISBN-13: 978-3-205-77647-5.

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