Neuerscheinung: Heft 25 der Regesten Kaiser Friedrichs III. (1440-1493)

12.08.2010

Zwischen Anspruch, Widerspruch und Distanz rangierten die Beziehungen zwischen dem Kaiser und seinem zweiten Mann im Reich: dem Mainzer Erzbischof. Deren wechselvolle politische und wirtschaftliche Verflechtungen bilden einen der Schwerpunkte der 284, aus der (Kur-)Mainzer Überlieferung gearbeiteten Regesten. Sie beleuchten markante Eckpunkte wie die Große Mainzer Stiftsfehde und die Übernahme der kaiserlichen Kanzlei durch den Mainzer Kurfürsten, berichten aber gleichermaßen vom Eingreifen des Kaisers in die regionale Politik: in die traditionellen Konflikte des Erzbischofs mit dem benachbarten Pfalzgrafen und der Stadt Mainz ebenso wie in die Auseinandersetzungen um Lehns-, Zoll- und Pfandschaftsfragen kleinerer Herrschaftsträger.
Die Regesten werden in absehbarer Zeit auch in der Datenbank der Regesta Imperii-Online zur Verfügung stehen.

Buchbestellungen können gerichtet werden an jede Buchhandlung oder an: Böhlau Verlag GmbH & Cie., Ursulaplatz 1, 50668 Köln, Deutschland.

Regesten Kaiser Friedrichs III. (1440-1493). Nach Archiven und Bibliotheken geordnet, hrsg. von Heinrich Koller, Paul-Joachim Heinig und Alois Niederstätter. Heft 25: Die Urkunden und Briefe aus den Kurmainzer Beständen des Staatsarchivs Würzburg sowie den Archiven und Bibliotheken in der Stadt Mainz, bearbeitet von Petra Heinicker, Böhlau Verlag Wien, Weimar, Köln 2010, br., 217 S., 42,- €, ISBN: 987-3-205-78521-7.