Neuerscheinung: Beiheft 33 - Martin Wihoda: Die Sizilischen Goldenen Bullen von 1212

01.10.2012

Das Buch beschäftigt sich mit drei Privilegien des späteren Kaiser Friedrichs II. (1212–1250), die 1212 in Basel ausgegeben und mit dem sizilischen Königssiegel Friedrichs in Gold beglaubigt worden sind. Sie waren für den damals mächtigsten Reichsfürsten bestimmt, den König von Böhmen und Markgrafen von Mähren, und stellen Paradebeispiele dafür dar, wie solche Urkunden über ihre machtregulierende Relevanz im Mittelalter hinaus in die Mythenkonstruktion der Moderne eingebunden sein können. Seit dem 19. Jahrhundert wurde ihnen nämlich große nationalpolitische Bedeutung zugeschrieben, und noch in den 1980er Jahren galten sie als ein staatstragender Baustein der kommunistischen CSSR. Das Buch räumt mit dieser Mythenbildung auf und leistet eine fundierte Neuinterpretation der Privilegien.


Volltitel: Martin Wihoda: Die Sizilischen Goldenen Bullen von 1212. Kaiser Friedrichs II. Privilegien für die Přemysliden im Erinnerungsdiskurs (Forschungen zur Kaiser- und Papstgeschichte des Mittelalters. Beihefte zu J. F. Böhmer, Regesta Imperii, Bd. 33), Wien-Köln-Weimar 2012  

330 Seiten, 14 s/w-Abb., 23.5 x 16.5 cm, geb., Preis: € 49.00, ISBN 978-3-205-78838-6

 

Buchbestellungen können gerichtet werden an jede Buchhandlung oder an: Böhlau Verlag GmbH & Co.KG, Wiesingerstraße 1, 1010 Wien, Österreich.
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