Druckfrisch: Beiheft 38 - Erzherzog Albrecht VI. von Österreich

10.06.2015

Erzherzog Albrecht VI. von Österreich (1418–1463), jüngerer Bruder Kaiser Friedrichs III., Gründer der Universität Freiburg und ungeliebter Sohn der Habsburgerdynastie, galt lange als ein kleiner Regionalfürst, dessen Bedeutung sich auf die Rivalität mit dem Reichsoberhaupt beschränkte. Die von Konstantin Langmaier vorgelegte Biographie versucht die Fehleinschätzungen, die mit der Bewertung dieses Fürsten verbunden sind, zu korrigieren. Dabei gilt sein Hauptaugenmerk der politischen Tätigkeit Albrechts in seinen vier wechselnden oberdeutschen „Herrschaftsregionen“ Innerösterreich/Ungarn, Vorlande, Oberösterreich und Wien. Sie befasst sich mit seinem Hof, den Räten und dem innerdynastischen Konflikt mit Friedrich, der im Bruderkrieg und im überraschenden Ableben des „Fürst[en] ohne Land“ endete.

Abgerundet wird das Werk durch ein ausführliches Itinerar, das die wissenschaftliche Annäherung an diese Fürstenpersönlichkeit erleichtern soll.

Volltitel:
Langmaier, Konstantin Moritz A.: Erzherzog Albrecht VI. von Österreich (1418–1463). Ein Fürst im Spannungsfeld von Dynastie, Regionen und Reich (Forschungen zur Kaiser- und Papstgeschichte des Mittelalters. Beihefte zu J. F. Böhmer, Regesta Imperii, Bd. 38), Wien-Weimar-Köln 2015, 784 Seiten, gb.
Preis: € 89.00, ISBN: 978-3-412-50139-6

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