Kooperation mit der Université du Luxembourg und der Universität des Saarlandes

20.11.2017

Hbf Luxemburg (<link https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bust_on_Luxembourg_City_railway_station_02.JPG?uselang=de>Zinneke CC BY-SA</link>)

Hbf Luxemburg (Zinneke CC BY-SA)

Ein Kooperationsvertrag zwischen der Mainzer Akademie der Wissenschaften, der Universität Luxemburg und der Universität des Saarlandes stellt das in Saarbrücken angesiedelte RI-Teilprojekt zu Heinrich VII. auf eine neue Grundlage. Er dient dazu, die über Jahrzehnte gewachsene Zusammenarbeit in Forschung und Lehre mit dem Lehrstuhl für mittelalterliche Geschichte an der Universität des Saarlandes, den Prof. Dr. Brigitte Kasten innehat, zu institutionalisieren und zu intensivieren. Neu ist die enge Kooperation mit der Universität Luxemburg und den dort durch Prof. Dr. Michel Margue – seit 2016 Projektleiter des RI-Teilprojekts – betreuten Forschungs-, Editions- und Regestenprojekten zur Dynastie der Luxemburger.

Zu erwarten sind gewinnbringende thematische Überschneidungen, die bereits erste Früchte getragen haben: So beteiligten sich Christina Abel und Dr. Sabine Penth am internationalen Workshop „Gouverner en territoire étranger“ an der Universität Luxemburg (15.-16. Dezember 2016), der vom Luxemburger Forschungsprojekt "The Europe of the Luxembourg Dynasty. Governance, Delegation and Participation between Region and Empire (1308-1437)" organisiert wurde. Im April 2017 fand ein gemeinsamer Workshop der RI-Arbeitsstelle Saarbrücken und der an der Universität Luxemburg angesiedelten Editions- und Regestenprojekte zu den Luxemburgern (TRANSSCRIPT, EDITIO) statt, um spezifische Erfahrungen in der Erstellung von Regesten – teils an demselben Urkundenmaterial – auszutauschen.