Einladung zum Workshop "Relevanz und Perspektiven des RI OPACs" (19.08.2019)

22.07.2019

Als weltweit größte frei zugängliche Literaturdatenbank für die Mediävistik hat sich der RI OPAC in den letzten beiden Jahrzehnten zu einem unverzichtbaren Hilfsmittel für die Forschung entwickelt. Begonnen als Arbeitsdatenbank des Akademienprojekts Regesta Imperii wirkt der RI OPAC heute weit über die namensgebende Unternehmung hinaus. Inzwischen erfasst die Datenbank über 2,3 Millionen Titel aus allen mediävistischen Teil- und Nachbardisziplinen, erschließt insbesondere unselbstständiges Schrifttum und weist den Weg in die vorhaltenden Bibliotheken bzw. zu den digitalen Angeboten.

Die Regesta Imperii stehen heute vor der Frage, wie angesichts des enormen Datenbestands des RI OPACs mit dem weiterhin stark wachsenden jährlichen Publikationsausstoß und mit der vielfältigen Bereitstellung von Digitalisaten durch Dritte angemessen umgegangen werden kann. Zudem erwachsen aus der Weiterentwicklung des Angebots wissenschaftlicher Bibliotheken, dem Aufbau geschichtswissenschaftlicher Repositorien und Metasuchportale unterschiedlichen Zuschnitts sowie dem Bedürfnis nach digitalen projektbezogenen Publikationsnachweisen neue Chancen für das Projekt.

Im Rahmen des Workshops "Wege zur mediävistischen Literatur. Relevanz und Perspektiven des RI OPACs" am 19. August 2019 werden aktuelle Arbeiten und Entwicklungen vorgestellt, wie beispielsweise die Implementierung einer MARC21-Schnittstelle in die Datenbank oder das DFG-geförderte Fachrepositorium "Archivum Medii Aevi Digitale". Im Zentrum der Veranstaltung soll die Diskussion mit den Teilnehmenden über Stärken und Schwächen des RI OPACs sowie Perspektiven für dessen Weiterentwicklung stehen.

 

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen an dem Workshop teilzunehmen. Um Anmeldung per Mail an regesta-imperii@adwmainz.de bis zum 12. August 2019 wird gebeten. Die Zahl der Plätze ist begrenzt.

 

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