Soeben erschienen: Beiheft 40 - Rom 1312. Die Kaiserkrönung Heinrichs VII. und die Folgen.

19.04.2016

Mit Heinrich VII. (1308–1313), dessen Weihe am 29. Juni 1312 in Rom das abendländische Kaisertum wiederbegründete, begann der Aufstieg der Luxemburger zu einer Herrscherdynastie, die für rund 130 Jahre die Geschicke Europas kulturell und politisch maßgeblich mitbestimmte. Obwohl man die Luxemburger als spätmittelalterliche Weichensteller Europas betrachten kann, wurde die europäische Dimension ihrer Herrschaft bisher kaum in den Blick genommen.

Der vorliegende Band versammelt die Beiträge des internationalen Kolloquiums "Rom 1312. Die Kaiserkönung Heinrichs VII. und die Folgen" / "Roma 1312. L'incoronazione imperiale di Enrico VII e le sue conseguenzo", das anlässlich des 700. Jubiläums der Krönung von den Regesta Imperii, der Université de Luxembourg und dem Instituto Nazionale di Studi Romani 2012 in Rom veranstaltet wurde.

Die Autoren wollen den aktuellen Forschungsstand im Hinblick auf die europäische Relevanz der Luxemburger-Herrschaft bündeln, neue Forschungsergebnisse vorstellen und insbesondere Forschungslücken sowie neue Fragestellungen aufzeigen. In der ersten Sektionen des Bandes behandeln die Beiträge den Aufstieg der Luxemburger im Kontext der Kaiserkrönung Heinrichs VII. In der zweiten Sektion beschäftigen sich die Autoren aus verschiedenen Disziplinen mit zahlreichen Einzelaspekten der europäischen Prägekraft der Dynastie, u.a. mit dem Wirtschafts- und Finanzwesen, der kulturellen und sprachhistorischen Entwicklung sowie der Diplomatie und Außenpolitik der Luxemburger.

Volltitel:
Penth, Sabine; Thorau, Peter (Hrgs.): Rom 1312. Die Kaiserkrönung Heinrichs VII. und die Folgen. Die Luxemburger als Herrscherdynastie von gesamteuropäischer Bedeutung (Beihefte zu J. F. Böhmer, Regesta Imperii, Bd. 40), Köln 2016, 480 Seiten, gb.
Preis: € 65.00, ISBN: 978-3-412-50140-2

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