DFG-Projekt AMAD stellt sich vor

26.03.2020

Im Oktober 2018 startete unser DFG-gefördertes Projekt AMAD – Archivum Medii Aevi Digitale mit dem Ziel ein Open Access-Fachrepositorium für die Mediävistik zu etablieren. Die aktuelle Covid-19-Krise zeigt eindrücklich, wie wichtig die leichte digitale Zugänglichkeit von Literatur ist.

Das Projekt zeichnet die einmalige Kombination eines Fachrepositoriums mit einem Wissenschaftsblog, dem Blog "Mittelalter. Interdisziplinäre Forschung und Rezeptionsgeschichte" aus. Die enge Zusammenarbeit mit dem Blog, die Verzeichnung der Repositoriumsinhalte im RI OPAC und ein tatkräftiger, breit aufgestellter Beirat fördern die Wahrnehmung der Publikationen in der Community und den interdisziplinären wissenschaftlichen Austausch. In den ersten anderthalb Jahren konzentrierte sich das Projekt unter anderem auf die Einrichtung des Repositoriums, die Entwicklung eines Publikationsworkflows mit Peer-Review-Verfahren und das Harvesting von fachrelevanten Open Access-Inhalten. Diese fungieren als Grundbestand für das Repositorium und werden in Zukunft von den Neupublikationen ergänzt. Dadurch soll AMAD der Mediävistik eine weltweite, schnelle, dauerhafte und freie Verfügbarkeit von qualitätsgesicherten Forschungsergebnissen versammelt an einem Ort bieten.

Am 8. und 9. Oktober 2020 wird das Repositorium nach einer Beta-Phase mit einer Auftaktveranstaltung an der TU Darmstadt online gehen, zu der wir demnächst das Programm veröffentlichen werden.

Wenn Sie die Entwicklung des Projekts bis zum Launch verfolgen wollen, können Sie mit einer E-Mail an amad@mittelalter.blog unseren neuen Newsletter abonnieren.

Das Projekt wird gemeinsam von den Regesta Imperii an der Mainzer Akademie der Wissenschaften, der LMU München und dem Bibliotheksverbund HeBIS betrieben und geht auf eine Initiative des Mittelalter-Blogs zurück.

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