Verwandte Projekte und Links

Die digitalen Monumenta Germaniae Historica (dMGH)

Sämtliche Reihen der MGH, darunter die kompletten Diplomata (Herrscherurkunden von den Merowingern bis zum Interregnum) stehen zum Browsen und zur Volltextsuche zur Verfügung. Durch die Beibehaltung der Drucktypographie ist auch die bessere Lesbarkeit der komplexen Anmerkungsapparate gewährleistet.

Monumenta Germaniae Historica

Das Repertorium fontium historiae Medii Aevi

Das Repertorium fontium historiae Medii Aevi, ein umfassendes bibliographisches Verzeichnis mittelalterlicher, vor allem erzählender Quellen, wird seit 1954 von der Zentralredaktion des Istituto Storico Italiano per il Medio Evo in Rom herausgegeben. Eine Suchmaschine für die Lemmata des Gesamtwerks ist auf der website der Einrichtung zu finden.

Istituto Storico Italiano per il Medio Evo

Das Digitale Repertorium "Geschichtsquellen des deutschen Mittelalters"

Das Repertorium "Geschichtsquellen des deutschen Mittelalters" ist ein bibliographisches und quellenkundliches Nachschlagewerk zu den erzählenden Geschichtsquellen des mittelalterlichen Deutschen Reiches für die Zeit von ca. 750 bis 1500. Es ist hervorgegangen aus dem lateinisch verfassten "Repertorium Fontium Historiae Medii Aevi" (11 Bände, 1962-2007). Die deutschen Geschichtsquellen dieses Werkes wurden von der Bayerischen Akademie der Wissenschaften beigesteuert.

In erweitertem Umfang werden diese nun digital veröffentlicht und laufend aktualisiert. Damit werden die bislang unter www.repfont.badw.de abrufbaren PDF-Dateien abgelöst.

Geschichtsquellen des deutschen Mittelalters

Abbildungsverzeichnis europäischer Königs- und Kaiserurkunden

Erfaßt sind Faksimiles bzw. Fotografien aller im Original erhaltenen europäischen Königs- und Kaiserurkunden von den Merowingern bis etwa zum Jahre 1200, die in gedruckten Publikationen veröffentlicht sind. Ein wertvolles Hilfsmittel für die Diplomatik und verwandte Hilfswissenschaften.

Abbildungsverzeichnis der europäischen Königs- und Kaiserurkunden

Kaiserurkunden in Abbildungen

Für den Bereich der fränkischen und deutschen Königs- und Kaiserurkunden steht dieses Standardwerk der Diplomatik durch ein Gemeinschaftsprojekt der Historischen Seminars, Abt. Geschichtliche Hilfswissenschaften der Universität München und der Bayerischen Staatsbibliothek in digitaler Form zur Verfügung.

Kaiserurkunden in Abbildungen

Die Rechtssprechung des Reichskammergerichts (1495-1806)

Die Datenbank führt die in zahlreichen gedruckten, umfangreichen Inventarbänden nach regionalen Gesichtspunkten erschienenen Reichskammergerichts-Prozeßakten zusammen und ermöglicht erst so und über umfangreiche Recherchemöglichkeiten die inhaltlich tiefere Erschließung des Materials.

Datenbank Höchstgerichtsbarkeit

Blog mittelalter.hypotheses.org

Das Gemeinschaftsblog mittelalter.hypotheses.org vereint verschiedene Beitragsformen wie Buchbesprechungen und Veranstaltungshinweise zur mediävistischen Forschung. Es ist explizit kollaborativ ausgerichtet, dient als Plattform für am Mittelalter Interessierte und bietet auch die Möglichkeit zur digitalen Publikation kürzerer Beiträge in den sog. "Opuscula".

mittelalter.hypotheses.org

Online-Edition der Urkunden der Reichsabtei Fulda

Vollregesten aller ca. 2400 Urkunden der Reichsabtei Fulda (751-1837) im Hessischen Staatsarchiv Marburg a.d. Lahn erarbeitet ein Kollegium aus Archivaren und Wissenschaftlern im Rahmen eines DFG-geförderten Digitalisierungsprojekts. Bei Herrscherurkunden finden sich zusätzlich Hinweise auf die MGH und die RI. Zu jeder Nummer können Abbildungen kostenfrei im Internet abgerufen und ausgedruckt werden. Inzwischen ist die Bearbeitung des Zeitraums bis 1500 abgeschlossen. Der Nutzer hat derzeit Zugriff auf 1339 Regesten. Neben vielen Herrscher- und Papsturkunden finden sich zahlreiche Notariatsinstrumente, Burgfrieden, Pacht- und Kaufverträge und andere Privaturkunden. Personen- und Ortsnamen wurden normalisiert und sind wie die Regesten über die Datenbank HADIS recherchierbar.

Über die Startseite HADIS sind die Regesten mit folgender Schlagwortkette einsehbar (dabei immer die Schrift anklicken, nicht die roten Dreiecke): Staatsarchive, Hessisches Staatsarchiv Marburg, Urkunden, Reichsabtei Fulda, Reichsabteiliches Archiv, Reichsabtei, Reichsabtei/Stift). Nach der Auswahl eines Zeitraums, kann jedes Regest durch das Anklicken des jeweiligen roten Dreiecks eingesehen werden. Im Vollregest sind Links zu den Abbildungen eingefügt.

HADIS

Online-Edition der Urkunden des Reichsabtei Hersfeld

Auch die für das Kloster Hersfeld gegebenen Urkunden (773-1743) wurden im Staatsarchiv Marburg vollständig erschlossen und liegen digitalisiert in der Archivdatenbank HADIS vor. Sie finden neben den Regesten Digitalisate aller Urkunden (Vorder- und Rückseite, alle Seiten bei Libellen) sowie separate Aufnahmen aller Siegel.

Der Bestand enthält neben den bekannten herrscherlichen Diplomen und päpstlichen Privilegien des frühen und hohen Mittelalters weitgehend unbekanntes Material. Rund 380 Lehn­surkunden erlauben umfangreiche Rückschlüsse auf die Entwicklung des Hersfelder Lehns­wesens im nordhessischen und thüringischen Raum. Einen Blick auf die inneren Verhältnisse des Klosters bieten Visitationsanordnungen des 13. oder Mönchsgelübde des 15. Jahrhunderts.

Über die Startseite HADIS sind die Regesten mit folgender Schlagwortkette einsehbar (dabei immer die Schrift anklicken, nicht die roten Dreiecke): Staatsarchive, Hessisches Staatsarchiv Marburg, Urkunden, Reichsabtei Hersfeld, Reichsabteiliches/Stiftisches Archiv). Nach der Auswahl eines Zeitraums, kann jedes Regest durch das Anklicken des jeweiligen roten Dreiecks eingesehen werden.

Bitte beachten Sie folgenden Hinweis zur derzeitigen Verknüpfung der Abbildungen: Bitte klicken Sie bei geöffnetem Regest oben rechts auf den Button „Media“!

HADIS

Kaiser auf Reisen: Virtuelles Itinerar Friedrichs III. (1440–1493) online

Unter Auswertung des seit 1997 gedruckten Itinerars* und aller seither erschienen Quellenpublikationen der „Regesta Imperii“ hat Joachim Laczny 2007/08 für seine Magisterarbeit an der Universität Hamburg (Betreuer: Prof. Dr. Jürgen Sarnowsky) ein virtuelles Itinerar Kaiser Friedrichs III. entwickelt. Durch die Anwendung des historisch-Geographischen Informationssystems (his-GIS) wurde das Itinerar dieses spätmittelalterlichen Herrschers, basierend auf beinahe 14.000 Datensätzen, strukturiert und analysiert. Mit der Möglichkeit, sich Abläufe anzeigen zu lassen, kann der Nutzer bewegungsintensive und stationäre Phasen während der Reise- und Residenzherrschaft des Habsburgers unterscheiden.

Friedrich III. auf Reisen

* Heinig, Paul-Joachim, Kaiser Friedrich III. (1440-1493). Hof, Regierung und Politik (Vol. 1-3), Köln [u.a.] (Böhlau Verlag) 1997.

Quellen zur Gerichtsbarkeit Kaiser Friedrichs III. (1440-1493)

Im Rahmen des DFG-Projekts „Quellen zur Gerichtsbarkeit Kaiser Friedrichs III. (1440-1493)“ (Prof. Dr. Franz Fuchs, Universität Würzburg, Prof. Dr. Karl-Friedrich Krieger, Universität Mannheim, Prof. Dr. Paul-Joachim Heinig, Mainz/Gießen) wurde in den Jahren von 2000 bis 2004 ein Findbuch zu den Gerichts- und Schlichtungskommissionen aus der Regierungszeit Friedrichs III. mit mehr als 1750 Einträgen erstellt (bearb. von Ralf Mitsch und Holger Vogelmann).

Die Einträge können über die Register zu Kommissaren, Parteien, Orten und Personen und die Kommissionsnummern eingesehen werden. Die einzelnen Stücke nennen die betroffenen Parteien und Beteiligten und geben einen Überblick über das verwendete Quellenmaterial.

Kommissionendatenbank