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RI VI Rudolf I. - Heinrich VII. (1273-1313) - RI VI,2

Displaying record 25 of 1075.

Zum abzug des königs aus Frankfurt offenbar gehört die nachricht des Chron. Colm., MG. SS. 17, 257 z. 39 zu 1292: Francfordenses expensas a rege electo petunt, Maguntinus pro rege obligavit castra et villas pro 20 milibus marcarum; s. Studien (IV) 39 amn. 19. Ersatz der wahlauslagen verspricht Adolf dem erzbischof Gerhard juli 1 in RI. VI 2 n. 35 § 11, doch läßt diese zusage, die im gegensatz zu den dem erzbischof von Trier (RI. VI 2 n. 19; 20; vgl. die urk. von 1294 juli 22) und dem pfalzgrafen (VI 2 n. 22) gegebenen versprechen ganz allgemein gehalten ist, näheres über die noch 1293 juli 9 (§ 3; 4) erwähnten forderungen Gerhards nicht erkennen. Daß sich diese auch auf eine entschädigung der stadt Frankfurt bezögen, ist anscheinend die meinung des kolmarer chronisten, wenn er in unmittelbarem anschluß an das vorausgehende sagt (z. 40): rex exactionem in iudeos tentavit sed non potuit resistente sculteto Francfordiano. Adolf hat nun allerdings schon 1293 juli 9 (§ 3) eine schuldforderung Gerhards aus der fränkischen judensteuer anerkannt und dann 1297 juli 7 dem erzbischof ausdrücklich die juden von Frankfurt (vgl. auch 1292 nov. 3, VI 2 n. 115) für einbußen im reichsdienst verpfändet, doch werden unter diesen unkosten, die Gerhard auf Adolfs ruf hin gehabt haben soll, solche bei der wahl nicht eigens genannt. Es muß also ungewiß bleiben, wie weit sich die zuletzt erwähnte bemerkung des Chron. Colm. überhaupt noch auf die frankfurter wahlvorgänge beziehen kann. Mit dem frankfurter schultheißen schloß in diesen tagen, mai 19, pfalzgraf Ludwig ein rechtsgeschäft ab: Böhmer CD. Moenofr.2 [Lau] 1, 297 n. 608; 609.

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Cite as:

RI VI,2 n. 24, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1292-00-00_1_0_6_2_0_24_24
(Accessed on 01.10.2020).