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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 4

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K. F. befiehlt allen Reichsangehörigen den Kampf gegen Pfgf. Friedrich bei Rhein, und gebietet namentlich den Ebb. Adolf von Mainz, Johann von Trier, Ruprecht von Köln, Johann von Magdeburg, Burkhard von Salzburg; den Bff. Rupert von Straßburg, Georg von Metz, Georg von Bamberg, Rudolf von Würzburg, Johann von Augsburg, Ortolf von Chur, Hermann von Konstanz, Johann von Basel, Reinhard von Worms, Matthias von Speyer, Wilhelm von Eichstätt, Johann von Freising; den Hzz. Karl von Burgund und Ernst von Sachsen; Mgf. Friedrich von Brandenburg, Hz. Ludwig IX.) von Bayern(-Landshut), Pfgf. Philipp bei Rhein, Pfgf. Otto bei Rhein(-Mosbach), Hz. Albrecht (IV.) von Bayern(-München); Pfgf. Friedrich bei Rhein, Gf. zu Sponheim; den Hzz. Sigmund von Österreich, Wilhelm und Albrecht von Sachsen, Johann von Kleve, Johann von Lothringen; Mgf. Albrecht von Brandenburg und seinem Sohn Johann; den Ldgff. Ludwig und Heinrich von Hessen; Mgf. Karl von Baden und seinem Sohn Christoph; Abt Reinhard von Fulda; Gf. Diether von Isenburg-Büdingen, etwan Bf. zu Mainz;allen Pröpsten, Dechanten und Kapiteln der Dom- und anderen Stifte inner- und außerhalb der Städte Mainz, Trier, Köln, Magdeburg, Salzburg, Straßburg, Metz, Bamberg, Würzburg, Augsburg, Chur, Konstanz, Basel, Worms, Speyer, Eichstätt und Freising und in den gantzen bisthumen gelegen, zu Maulbronn, Schönau, Eußerthal, Herrenalb, Selz, Münster, Hornbach, Limburg, Waldburg, Neuburg, Hirsau sowie allen anderen Äbten etc. in den o. a. Bistümern; den Äbtissinnen der Klöster St. Lambrecht und Königsbrück; dem Propst zu Hördt;den Gff. Ulrich, Eberhard d. Ä. und Eberhard d. J. von Württemberg; Mgf. Rudolf von Hochberg; den Gff. Philipp von Katzenelnbogen, Wilhelm, Otto und Friedrich von Henneberg, Johann von Vianden, Philipp und Johann von Nassau(-Saarbrücken), Johann von Nassau(-Wiesbaden), Rudolf von Leiningen, Hammann von Leiningen und seinem Sohn Swicker, Emich, Bernhard und Diether von Leiningen, Wilhelm und Johann von Wertheim, Ulrich, Ludwig und allen anderen von Oettingen, Ludwig, Ulrich und allen anderen von Helfenstein, Georg von Werdenberg, Johann, Alwig und Rudolf von Sulz, Heinrich, Konrad und Egon von Fürstenberg, Johann und Otto von Solms, Haug und Ulrich von Montfort, Friedrich von Bitsch und seinen Söhnen Wecker, Hammann und Friedrich, Heinrich von Bitsch, Johann und Bernhard von Eberstein, Jakob von Moers, Konrad von Tübingen, Diether von Isenburg, Rheingraf Johann, N. von Hanau, Johann und Sigmund von Lupfen, Kraft d. Ä. und Kraft d. J. sowie Albrecht von Hohenlohe, N. von Virneburg, Gerhard von Sayn, Walrave von Waldeck, Rheingraf Johann d. J. Albrecht von Hohenlohe, N. von Castell, N. von Rieneck und Wittgenstein, Georg und allen anderen (Erbschenken) von Limpurg, Schenken Konrad und Hans von Erbach, Simon und seinem Sohn Burkhard zu Finstingen, Eberhard von Eppstein-Königstein, Thomas von Falkenstein, Wirich von Dhaun-Oberstein, Georg von Ochsenstein, Johann von Kiechingen, Ludwig und Jakob von Lichtenberg, Wilhelm, Smasmann und anderen von Rappoltstein, Friedrich von Fleckenstein, Simon und anderen von Stoffeln, N. und alle Freien zu Gundelfingen, Diether von Manderscheid, Heinrich und allen anderen (Erbmarschällen) von Pappenheim und Biberbach;Bggff. Baumeistern, Burgmannen, Ganerben und Gemeinden zu Friedberg, Gelnhausen, Kallenfels, Drachenfels, Reifenberg, Wartenburg und Schauenburg; Johann und Jakob von Kronberg, Veit, Georg und allen anderen von Rechberg, Heinrich und allen anderen Nothaft, Sigmund, Berthold und allen anderen von Stein, Martin und allen anderen von Helmstatt, Konrad und allen anderen von Freiberg, Hans und allen anderen von Venningen, Diether und allen anderen von Sickingen, Hans und Konrad von Bubenhofensowie den Bürgermeistern, Räten und Gemeinden der Städte Köln, Straßburg, Augsburg, Regensburg, Mainz, Trier, Metz, Frankfurt, Nürnberg, Basel, Speyer, Worms, Konstanz, Ulm, den gemeinen Eidgenossen, Rottweil, Nördlingen, Hall, Esslingen, Überlingen, Schaffhausen, Memmingen, Ravensburg, Schwäbisch Gmünd, Heilbronn, Reutlingen, Rothenburg, Windsheim, Weissenburg, Wimpfen, Oppenheim, Lindau, St. Gallen, Dinkelsbühl, Weill der Stadt, Aalen, Giengen, Bopfingen, Buchhorn, Pfullendorf, Hagenau, Colmar, Schlettstadt, Kaysersberg, Kintzheim, Mülhausen, Oberehnheim, Rosheim, Türkheim, Münster, Oppenheim, Landau, Odernheim, Ingelheim, Kaiserslautern, Offenburg, Gengenbach, Zell, Seltz, Freiburg i. Br. Breisach und Neuenburg sowie allen anderen Reichsuntertanen bei Verlust aller ihrer Rechte, Privilegien und Lehen sowie den Strafen des fünfjährigen Nürnberger Landfriedens, dem von ihm zum Hauptmann ernannten Hz. Ludwig von Bayern(-Veldenz) auf dessen Ersuchen unverzüglich Hilfe zur Abwehr und Strafe des Angriffs Pfgf. Friedrichs bei Rhein auf Abtei und Stadt Weissenburg zu leisten.

Originaldatierung:
Am dinstage fur sant Vits dage (nach Kop.).
Kanzleivermerke:
KVr: A.m.p.d.i. (nach Kop.).

Archival History/Literature

Kop.: Transsumpt des Notars Johann Batzmann von St. Wendel, Kleriker der Diöz. Mainz, im StadtA Frankfurt/M. (Sign. Kaiserschreiben VI, 94), Pap. (15. Jh.) (unter dem Transsumptvermerk befindet sich von gleicher Hand der Vermerk: ad mandatum domini imperatoris)1.

Von anderer Hand (der Frankfurter Kanzlei) befindet sich unterhalb des Transsumptvermerks die Notiz: Nota heruff hait man ein montlich bedencken genommen und daruff den frunden, die in den k(aiserlichen) hoff gefertiget waren fon ander sach halber, solichs nachgeß(and) und ine befolhen, ob sie mogen gen der kaiserlichen m(ajesta)t daz abezutragen und ein tollimus zu erwerben. IIIX notulas et litteras. Darnach hait hertzog Ludwig aber geschrieben ut sequitur2. Das vorliegende Schreiben wurde dem Frankfurter Rat mit Anschreiben Hz. Ludwigs von Veldenz von 1470 Juli 7, Meisenheim, zugeschickt, s. Janssen II n. 410. In der Kop. wird Oppenheim zweifach genannt.

Druck (teilweise): RTA 22, 1 n. 53b S. 180f. (jedoch ohne Anführung der Adressaten).

Reg.: Chmel n. 6058; vgl. Janssen II n. 410 (mit Ausstellungsort Mühlstadt); {Lichnowsky(-B irk) 7 n. 1455}.

Footnotes

  1. 1Ein derartiger Kanzleivermerk ist üblicherweise nur als Unterfertigung von Kaiserurkunden gebräuchlich. Möglicherweise sollte auf diese ungewöhnliche Art der Auftrag des K. zur Herstellung der Abschrift, sollte der sicher in der Kanzlei des ksl. Hauptmanns Ludwig von Veldenz angefertigten Kop. ein höherer, den Vollmachten Ludwigs entsprechender Legitimationsgrad verliehen werden.
  2. 2Offensichtlich wurde die Akte hier ursprünglich mit dem Briefwechsel, den der Rat und Hz. Ludwig führten, fortgesetzt. Ein Ausgleich kam 1471 Mai 9 zustande, s. Janssen II n. 429.

Registereinträge

Nachträge

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Cite as:

[RI XIII] H. 4 n. 504, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1470-06-12_1_0_13_4_0_10076_504
(Accessed on 30.11.2020).